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Zeckenimpfung

Ein Zeckenbiss ist nicht schmerzhaft, kann aber unangenehme Folgen haben. Nebst dem Juckreiz besteht in seltenen Fällen die Gefahr einer Infektion mit FSME oder Borreliose. Wer zum Wandern, Entspannen oder beruflich in der Natur unterwegs ist, sollte eine Zeckenimpfung in Betracht ziehen. Sie können sich ohne Voranmeldung in unseren Drogerien und Apotheken impfen lassen.

Zecken in der Schweiz

Während der warmen Monate gehören Sport, Spaziergänge und Ausflüge in der Natur zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Der Mensch teilt sich die Flora aber mit der Tierwelt, unter anderem auch den Zecken. Diese blutsaugende Milbenart hält sich mit Vorliebe in Büschen, im Unterholz oder in hohem Gras auf. Bei einer Berührung halten sie sich am potenziellen Wirt fest und suchen danach eine passende Stelle zum Biss.

Die meisten Betroffenen nehmen einen Zeckenbiss nicht wahr, da er kaum schmerzt. Er kann aber unangenehme Folgen haben, denn Zecken übertragen in seltenen Fällen Krankheiten. Bei den zwei häufigsten handelt es sich um Borreliose sowie FSME, auch Zecken-Meningoenzephalitis genannt. Borreliose kann der Arzt mit Antibiotika therapieren, aber gegen FSME gibt es keine wirksame Therapie. Um so mehr empfiehlt sich der Impfschutz.

FSME-Impfung bereits im Winter

Beratung zum Zeckenschutz und auch zur sinnvollen Prophylaxe erhalten Sie in unseren Apotheken und Drogerien.

Trotz Insektenschutz kann es aber zu Zeckenbissen kommen. In den allermeisten Kantonen empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit die FSME-Impfung deshalb jedem, der sich regelmässig in der Natur aufhält. Der Impfvorgang ist einfach und gehört zu den Standard-Dienstleistungen unserer Apotheken.

Für den vollständigen Schutz sind drei Dosen notwendig. Die ersten beiden Impfungen nimmt eine Fachperson im Abstand von rund einem Monat vor – die Wirkstoffe sind danach bereits aktiv. Mit der dritten Impfung nach zwölf Monaten erweitern Sie den Schutz gegen FSME sogar auf etwa zehn Jahre. Wir empfehlen, mit dem Impfvorgang bereits im Winter zu starten, damit man für den Frühling gewappnet ist.

Wie wichtig ist die Zeckenimpfung?

Nur etwa 1 % aller Zecken trägt das FSME-Virus in sich. Selbst ohne Impfung ist eine Infektion entsprechend unwahrscheinlich. Aber: Wird die Krankheit übertragen, kann die Zecken-Meningoenzephalitis schwere Konsequenzen haben. Üblicherweise erleiden Betroffene in den ersten rund 30 Tagen «nur» grippeähnliche Symptome, die nicht zwingend auf FSME hindeuten. In schweren Verlaufsformen hingegen kommt es zu einer Hirnhautentzündung, in deren Folge es sogar zu bleibenden Schäden oder zum Tod kommen kann. Derart extremen Fälle kommen aber nur selten vor.

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