Weissdorn

Ratgeber / Naturheilkunde

Weissdorn unterstützt das Herz

24.03.2022 / von 

Der Weissdorn wächst meist strauchförmig und gilt als sehr robuste Pflanze. In der Naturheilkunde stärkt er vor allem das Herz.

Weissdorn fördert die Durchblutung der Herzkranzgefässe und des Herzmuskels. Er wirkt entspannend auf die Gefässwände, belebt und unterstützt das Herz bei seiner Arbeit. Auch
auf das jüngere Herz, das gerne mehr gefor-dert wird, hat er eine wohltuende, ausgleichende sowie vorbeugende Wirkung und trägt zur Stabilisierung des Blutdrucks sowohl bei Bluthochdruck als auch bei niedrigem Blutdruck bei. Unter ärztlicher Aufsicht kann Weissdorn auch bei Herzmuskelschwäche, leichten Herzrhythmusstörungen oder zur Nachbehandlung eines Herzinfarkts eingesetzt werden.

Kräftiger Pflanzenwuchs

Bei der Betrachtung eines Weissdornstrauchs im Winter fällt als Erstes auf, dass für seine Grösse viel zu viel Holz vorhanden ist. Mit so viel Substanz könnte ein gewöhnlicher Baum heranwachsen. Starke Äste winden sich ineinander und bilden ein undurchdringliches Dickicht. An den Ästen gibt es unzählige kräftige Dornen – das kann als Hinweis auf eine Entstauung bzw. einen Druckabbau gedeutet werden: Mit den verwundenen Ästen baut der Weissdorn Stauungen auf, die er mit den zahlreichen Dornen sogleich wieder entspannt. Damit ist er eine stark pulsierende Pflanze, und dabei verwundert es nicht, dass er in der Naturheilkunde als Herzpflanze gedeutet wird. Zudem ist er kräftig und stark, wächst in Hecken und an Waldrändern und vermag so zwei Räume voneinander abzugrenzen.