Ratgeber / Schönheit, Gesundheit

Schuppen: Jetzt braucht die Kopfhaut Hilfe!

08.11.2019 / von 

Schuppen verursachen Juckreiz und sind für Betroffene unangenehm. Die gute Nachricht: Schuppen sind behandelbar.

Schwarzer Anzug oder Pullover, silbrig-glänzende Punkte auf den Schultern: Wer unter Schuppen leidet, kennt diese Situation nur zu gut. Das Problem hat, im Gegensatz zur verbreiteten Meinung, nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Im Gegenteil: Übermässiges Waschen kann die Problematik sogar verschlimmern.

Trockene oder fettige Schuppen?

Rund 30 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer leiden in der Schweiz unter Schuppen. Sie lassen sich in zwei Arten einteilen. «Fettige Schuppen treten in Form von öligen oder gelblichen Flocken auf», erklärt Sandra Peterer, eidg. dipl. Drogistin in Flawil, «sie bleiben an der Kopfhaut und an den Haaren kleben.» Um trockene Schuppen handelt es sich, wenn weisse Schüppchen entstehen, die vom Kopf herunterrieseln, oft begleitet von Rötungen und Juckreiz der Kopfhaut. Während die Ursache dieser weissen Schuppen bei der  trockenen Kopfhaut zu finden ist, entstehen die fettigen Schuppen durch eine Überproduktion der Talgdrüsen. Häufiges Haarewaschen fördert die Talgproduktion.

Auch Shampoos mit Silikonen und mit Parabenen als Konservierungsmittel können Schuppen begünstigen. Die gesteigerte Produktion von Hautfett sorgt zudem für einen Teufelskreis. Sie fördert das Wachstum eines zur normalen Hautflora gehörenden Hefepilzes. Nimmt dieser überhand, trägt er zur weiteren Bildung von Schuppen bei. Es gibt noch eine Reihe von weiteren Faktoren,die Schuppen fördern. Dazu gehören das heisse Föhnen der Haare, die erbliche Veranlagung, hormonelle Veränderungen, wie sie in der Pubertät oder in den Wechseljahren vorkommen, sowie körperlicher und seelischer Stress.

Welches Shampoo?

Sowohl für trockene wie auch für fettige Schuppen gibt es eine Vielzahl erprobter Behandlungsmöglichkeiten. Bei trockenen Schuppen haben sich milde Shampoos auf der Basis von Herzsamen, Huflattich oder Weidenrinde bewährt, in Kombination mit einem speziellen Haartonikum, das den Juckreiz lindert und die Kopfhaut befeuchtet. Auch eine nächtliche Ölkur kann helfen. «Tröpfeln Sie Klettenwurzel, Jojoba- oder Olivenöl auf die Kopfhaut und lassen Sie das Öl über Nacht einwirken», empfiehlt Sandra Peterer. «Am nächsten Morgen waschen Sie die Haare mit einem milden Shampoo.» Bei grosser Hitze und starker Sonneneinstrahlung ist es zudem ratsam, eine Kopfbedeckung zu tragen. Wer unter fettigen Schuppen leidet, kann auf ein spezielles Anti-Schuppen-Shampoo in Kombination mit einer Anti-Schuppen-Tinktur zurückgreifen. Das Shampoo wirkt bei starkem Schuppenbefall am besten, wenn es ungefähr dreimal pro Woche verwendet wird. «Nach drei bis vier Wochen sollte das Problem deutlich besser sein», sagt Sandra Peterer. Auch natürliche Mittel wie Heilerde können eine positive Wirkung entfalten. Auf die Kopfhaut einmassiert, nimmt die Heilerde den Talg auf. Nach kurzer Einwirkzeit kann sie einfach mit einem milden Shampoo ausgespült werden.

Wann zum Arzt?

Schuppen sind in den meisten Fällen eine mühsame, aber harmlose Erscheinung. In einigen Situationen ist jedoch ein Arztbesuch für weitere Abklärungen empfohlen. «Wenn die Kopfhaut über längere Zeit gerötet ist, juckt, sich entzündet oder wund ist, sollte man einen Dermatologen aufsuchen», sagt Sandra Peterer. Auch nässende und verkrustete Stellen auf der Kopfhaut sowie starker Haarausfall gehören in ärztliche Behandlung. Zudem gibt es einige  Hauterkrankungen, bei denen Schuppen als Symptom auftreten können. Dazu gehören Pilze, Schuppenflechte, Ekzeme oder Neurodermitis. «Für diese Erkrankungen bieten wir diverse alternative Behandlungsmöglichkeiten wie spagyrische Essenzen, Schüssler Salze und Nahrungsergänzungsmittel wie essenzielle Fettsäuren, Zinktabletten oder Biotin an», erklärt Sandra Peterer.

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