Zur Beschreibung der Rose genügen zwei Worte: einfach schön! Sie ist eine ganz besondere Pflanze und wird seit jeher weltweit als die Blume der Liebe bezeichnet.
Ihr Aussehen, ihr Duft, aber auch ihre Eigenständigkeit, die sie mit den Dornen unterstreicht, machen die Rose zu einer einzigartigen «Beziehungsblume». Kleiner Fun-Fact am Rande: Wenn man den letzten Buchstaben, also das E, an den Anfang des Wortes setzen, ergibt es das Wort «Eros», der Name des griechischen Liebesgottes. Nur ein Zufall?
Ursprünglich stammt die Damaszener-Rose (Rosa damascena) aus dem Orient. Schon in der Antike haben die Perser sie kultiviert und ihre liebliche Wirkung sehr geschätzt. Erst im 13. Jahrhundert fand sie mit den Kreuzrittern den Weg in europäische Gärten. Das heutige Zentrum des Anbaus befindet sich seit Jahrzehnten in Bulgarien und der Türkei.
Für den inneren Ausgleich
Ob in der Aromatherapie in Form von ätherischen Ölen oder in der Spagyrik als Essenz – die Rose kann dabei helfen, den inneren Ausgleich zu finden, indem sie uns an die Schönheit erinnert und die Stimmung hebt. Insbesondere die spagyrische Essenz der Rosa damascena ist ein wichtiges Mittel bei Folgen emotionaler Verletzungen. Sie eignet sich gut für Menschen, die wenig Verbindung zur eigenen Gefühlswelt haben.
Die Damaszener-Rose ist nicht zu verwechseln mit der Hundsrose. Diese treffen wir bei uns wild wachsend auf kargen Böden und in Hecken an. Im Herbst werden ihre Früchte, die Hagebutten, geerntet und hauptsächlich in der Phytotherapie sowie in der Lebensmittelindustrie verwendet. Die Blüte der Damaszener-Rose hingegen ist mit purpurfarbenen Blütenblättern gefüllt und verströmt ihren charakteristischen, betörenden Duft.